Die beiden Gruppen im Haus, die Stachelbeeren und das Theater Szenarium arbeiten entweder mit selbst verfassten Texten oder mit Texten aus der dramatischen Literatur.

Josefine Meurer (j.meurer@brodelpott.de)

 



Große Hafenrundfahrt

Eine maritime, historische und musikalische Annäherung an eine große Zeit der Weserlustfahrten

Die Zuschauer/innen machen sich auf zu einer historischen und musikalischen Fahrt mit Liedern, Songs und Schlagern aus den 30er,40er und 50er Jahren des 20.Jahrhunderts.
Natürlich ist in der 60-Minutenschau, die für das Schiff MS Friedrich inszeniert wurde, das bis in die frühen 60er Jahre Bremens 'Große Hafenrundfahrt' war, die Seefahrt und der Hafen angesagt.
Mit dabei sind der Matrose, der Kapitän und der Hafenarbeiter, die Kneipenkellnerin, die daheim gelassene Ehefrau und natürlich die schmucke deern, die regelmäßig mit gebrochenem Herzen am Kai zurückbleibt.
Fetzige Musik, freche Texte, in die Zeit passende Kostüme, eine witzige Choreografie und nicht zuletzt auch schöne Stimmen sorgen für eine unterhaltsane Große Hafenrundfahrt.

Mit Unterstützung des Vereins Bremische Gesellschaft zur Erhaltung der Großen Hafenrundfahrt MS FRIEDRICH e.V.

 


Die Reise zum Mittelpunkt der Preise oder in 80 Raten zum Ruin

eine musikalische Kaffeefahrt

Nicht unwahrscheinlich, dass dem einen oder der anderen der Zuschauer/innen das Szenario bekannt vorkommen wird. Persönliche Einladungen mit bunt und aufwändig gedruckten Versprechungen sind für die 90-jährige Oma Bölz nichts Neues. Das weiss auch ihre Tochter und jagt der kaufwütigen Oma die Enkelin zur Kontrolle auf den Hals. Die arbeitet nicht nur bei ‚Penny’ an der Kasse, sondern ist auch der Kaffeefahrt-Verkaufsleiterin ein Dorn im Auge. Schließlich ist die Fahrt voll auf die Bedürfnisse der älteren Generation ausgerichtet, da kann so eine junge und womöglich noch skeptische Frau doch nur stören. Denn es geht schließlich um die allseits bekannten Verlockungen und Versprechungen mit Gewinnspielen und völlig neuen, noch nicht im Handel erhältlichen Dingen, die als ‚Schnäppchen’ zu haben sind.


Krankhaft gesund! Oder was?
Systemfehler im Wartezimmer. Oder wo?

Ein Virus kann einiges bewirken. In erster Linie treibt so ein Virus regelmäßig Menschen ins Wartezimmer eines Arztes, was zur Folge hat, dass dort die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander treffen.
Da ist die einsame Witwe, die ihre täglichen Arztbesuche einem Theaterabo durchaus vorzieht. Oder die privat versicherte, alles besser wissende alte Jungfer. Oder der eigentlich schon als Embryo krank gewesene Herr, der sich schon am Ufer des Jordan sieht. Und dann ist da noch der Vertreter, der seine einzig wahren Medikamente unter das Volk bringen möchte.
Was aber, wenn ein gemeiner Virus den Praxis-Computer lahm legt und kein Doktor weit und breit in Sicht ist? Nun, dann bleiben nur noch der Systemadministrator, der Hausmeister, die alt eingesessene Putzfee und die blutjunge Arzthelferin in Ausbildung. Und das alles für zehn Euro Praxisgebühr und die Versichertenkarte.
So will es das Gesundheitssystem.
Das Stück feiert im September Premiere

Premiere am 22. September 2012 im Kulturhaus Walle

 

 

 

 

Konfusionen
von Alan Ayckbourne


Eine Geschichte in der Geschichte in der Geschichte: Fünf aufeinander bezogene Einakter mit 22 Rollen für fünf Schauspieler zeigen krasse Fehlschläge menschlicher Kommunikation, sezieren gnadenlosen Mutterwahn, sinnloses männliches Balzverhalten, zur Farce erstarrte Rituale der Bürgerlichkeit. Regeln funktionieren nicht mehr. Ein Glück, da tragische Fallhöhe zu großer Komik führt.

Die Aufführungsrechte für das Theaterstück liegen für Nichtberufsbühnen beim Deutschen Theaterverlag, 69459 Weinheim


 

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